Projekt SIS
Auftraggeber urbanpuls mit dform, Zürich
Jahr 2006
Status Studie, fertiggestellt
Ausstellung Trendboulevard 2006
  MAAG-Areal, Zurich
   
Team Marisol Rivas
Christian Schmutz

A-U-R-A SIS (360KB)

Seit seinen Anfängen im 13. Jahrhundert in England ist der Fußball zunehmend populärer geworden. In den letzten Jahren entwickelte sich der Fußball mehr und mehr zu einem eigenen Wirtschaftszweig, ein Markt, wo Geld und Medien ein eigenes Feld des öffentlichen Interesses schafften. Folglich ist das Stadium als Ort, wo sich die Massen zum Fußballereignis treffen, bereits als überholt anzusehen. Sein Programm ist zunehmend komplexer geworden.

Der sogenannte Hooliganismus entstand in den Stadien in den 60er Jahren. Hooliganismus ist ein komplexes Phänomen das über all gleich zu sein scheint. Aber tatsächlich gibt es viele verschiedene Ursachen dafür, die sich von Land zu Land unterscheiden, und im Fall der Niederlande sogar von Verein zu Verein.

Hooliganismus kann als eine Form von Gewalt betrachtet werden. Diese Forschungsstudie untersucht seine Hintergründe, weniger auf gesellschaftlicher als auf räumlicher Ebene. Im besonderen wirft es einen Blick auf die Bezüge zwischen räumlichen Organisationsformen und deren architektonischen Mitteln.

*Der Begriff Side wird in den Niederlanden für die Bezeichnung einer Hooligang-Vereinigung verwendet.

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