Projekt HAV
Auftraggeber 3. Internationale
Architekturbiennale
Rotterdam (IABR)
Jahr 2007
Status Studie, fertiggestellt
Ausstellung Kunsthal, Rotterdam
in Kooperation mit fündc, Madrid
   
Team Marisol Rivas
Christian Schmutz

A-U-R-A HAV (640KB)

Davon ausgehend, dass im Jahr 2050 zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben wird, wird das 21. Jahrhundert die Epoche der Urbanisierung sein.
Wie wird sich dann die Stadt weiterentwickeln? Und wer wird für ihre Zukunft
die Verantwortung übernehmen? — Visionary Power.

Mittels einer Strategie in drei Maßstäben für Havanna wurde der Versuch unternommen, die genannten Fragen der Aufgabenstellung zu beantworten: 'Wähle ein urbanes Kraftfeld, das zu Deinen eigenen Projekten und Forschungen passt; nenne eine Stadt, wo dieses Kraftfeld sich auffallend darstellt; und konzipiere eine architektonische Strategie, um mit diesem Phänomen umgehen zu können.'

'Challenging the Powers of Spectacle'¹
Ein Schlüsselphänomen in der Entwicklung heutiger Städte ist ihre Umwandlung in Räume des Konsums durch Tourismus - ihre 'Spektakel-isierung'. Verschiedene Städte der modernen kapitalistischen Welt wie auch der Überreste des Sozialismus haben den Prozess der Spektakel-isierung durchlaufen. Aber keine so extrem wie Havanna, welches im Lauf von 6 Jahrzehnten von der Spektakel-isierung über die De-Spektakel-isierung bis hin zur Re-Spektakel-isierung alle Formen erlebt hat, ohne dass sich seine bauliche Substanz wesentlich verändert hat.

¹ Ausstellungsbeitrag zu 'Visionary Power'
  bei der 3. IABR
² Urry, John, 2007, 'Cities of spectacle', IABR:
  Visionary Power [Katalog] NAi Publishers,
  Rotterdam, Seite 131-141.

Orte des Spektakels

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