Projekt IPU
Bauherr

Stadt Ulm

Jahr 2008
Status Mehrfachbeauftragung
Budget 300.000 €
BGF 105 m²
Nutzfläche 75 m²
Rauminhalt (BRI) 717 m³
TGA Prof. Schreiber, Ulm
   
Team Ursula Frick
Thomas Grabner
Marisol Rivas
Christian Schmutz

A-U-R-A IPU (520KB)

Der Infopunkt 'City Bahnhof Ulm' bildet die erste bauliche Maßnahme, welche eine Art Ouvertüre für das gleichnamige bauliche Großprojekt der Stadt Ulm darstellt.

In der beinahe chaotischen Umgebung des Bahnhofs wird die gewünschte Präsenz des Pavillons zum einen durch die Abstraktion des Volumens, seine Materialisierung, seine Öffnungen und farbliche Akzentuierungen erreicht. Seine klare kubische Gestalt steht im Gegensatz zu diesem heterogenen Kontext. Der Pavillon ist gedacht als ein Kubus aus Information, aus dem die Ausstellungsinhalte durch das 'Fenster der Zukunft', als Inside-Out die innewohnende Information über die Vision und das Potential der zukünftigen Entwicklung des Bahnhofsareals nach Außen strahlen. Schiebewandsysteme geben dem Innenraum eine flexible und programmatisch offene Struktur. Der Pavillon kann sich so den über den langen Zeitraum des Großprojekts sich immer wieder verändernden Ausstellungen anpassen.

Was wäre ein 'Baustellen-Info-Pavillon' ohne Aussicht? Gerade während der Baustellenzeit ist Raum knapp. Auf der Terrasse werden Ist- und Soll-Zustand (z.B. Baustelle) gegenübergestellt. Durch runde Öffnungen kann der Besucher einen Ausblick auf die Baustelle werfen und diesen mit Renderings der Projekte vergleichen, die als Panorama, als Rundbild auf der Innenseite der Fassade aufgebracht sind. Auf den umlaufenden reflektierenden Edelstahl-Fassaden wird mit den Kreisen eine Grafik vorgeschlagen, die in einer Art Halbtonraster die architektonischen Ikonen der Städte an der Magistrale Paris – Ulm – Budapest darstellt.

Perspektive 1   Lage 1   Konzept 1 2   Plan 1 2   Bauteile 1   Modell 1 2 3 4 5   

Szene bei Nacht

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